Hochzeit in Würzburg: Wenn vier Wochen alles verändern
Es begann mit einer ungewöhnlichen Anfrage. Noch bevor Alexandra überhaupt wusste, dass ein Antrag in der Luft lag, meldete sich der Papa von Michael bei mir. Er wollte sichergehen, dass sein Wunsch-Hochzeitsfotograf schon fest eingeplant ist – für den Fall, dass die Freundin von Michael Ja sagt. Ich war also doppelt aufgeregt: Einmal als Fotograf, der einen neuen Auftrag bekommt. Und einmal als Mensch, der auf die Antwort eines anderen Menschen wartet. Denn wenn ich bei so einem geheimen Plan schon vorher involviert bin, dann fiebere ich natürlich mit ganzem Herz mit! „In zwei Wochen fragt er sie.
Sie hat Ja gesagt. Natürlich hat sie.

Ein Paarshooting vor dem Ja-Wort – und warum das so viel Sinn macht
Sie haben uns für einen Ablauf entschieden, den ich wirklich empfehlen kann: Das Paarshooting fand vor der standesamtlichen Trauung statt. Nicht danach, wenn die Aufregung ihren Höhepunkt erreicht hat und die Uhr tickt – sondern davor, entspannt, auf der Festung Marienberg in Würzburg.
Das klingt vielleicht ungewöhnlich. Aber es hat einen einfachen Grund: Wenn wir das Shooting aus dem Zeitplan herausnehmen, können wir in Ruhe arbeiten. Es gibt keinen Druck, keine wartenden Gäste, keine Angst, zu spät zur Feier zu kommen. Wir können spontanen Ideen nachgehen. Wir können lachen. Wir können Momente entstehen lassen, statt sie zu erzwingen.
Und genau das ist bei Alexandra und Michael passiert. Die beiden haben einen Umgang miteinander, der einfach schön ist. Sie lachen viel. Sie sind füreinander da. Das sieht man – und das sieht man auch auf den Bildern.
Die Trauung im Rathaus Würzburg

Nach dem Shooting auf der Festung ging es weiter ins Rathaus Würzburg. Dort, im historischen Innenhof, wurden die Ringe getauscht. Eine standesamtliche Trauung im Rathaus hat etwas Zeitloses. Die alten Mauern, das Kopfsteinpflaster, das warme Licht eines Sommertags – das gibt Bildern eine Tiefe, die man nicht inszenieren kann.
Und dann ist da dieses eine Bild. Alexandra und Michael beim Ringwechsel – beide mit FFP2-Maske. Ein Bild, das sofort verortet, wann diese Hochzeit stattgefunden hat. Es war die Zeit, in der man sich wieder treffen durfte, in der Hochzeiten wieder möglich waren – aber eben noch mit Maske. Was auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlich wirkt, macht dieses Foto für mich so besonders: Es ist ehrlich. Es zeigt zwei Menschen, die sich trotz allem füreinander entschieden haben. Kein Aufschub, kein Warten auf bessere Zeiten. Einfach: Ja.
Ja, es war Sommer. Ja, die Sonne hat mitgespielt. Und ja – wir haben das voll ausgekostet. Corona hin oder her.
Die Residenz Würzburg: perfektes Wetter für dieses Paar
Im Anschluss an die Trauung haben wir das Shooting auf dem Gelände der Residenz Würzburg fortgesetzt. Ein Ort, der für sich spricht. Barocke Architektur, weitläufige Gärten, dieses unvergleichliche Licht, das nachmittags über den Brunnen strahlt. Alexandra und Michael waren zu diesem Zeitpunkt schon offiziell verheiratet – und man hat gesehen, wie diese Leichtigkeit, die nach einer Trauung entsteht, auf sie übergegangen ist.
Das sind meine Lieblingsmomente als Hochzeitsfotograf: Wenn ich nichts stellen muss. Wenn ich einfach daneben stehe und das festhalte, was ohnehin passiert.

Was diese Hochzeit so besonders gemacht hat

Es war nicht die große Inszenierung. Kein halbes Jahr Planung, kein aufwendiges Rahmenprogramm. Es war die Direktheit, mit der sich diese zwei Menschen füreinander entschieden haben. Vier Wochen zwischen Antrag und Ja-Wort – das ist mutig. Das ist ehrlich. Das ist eine Entscheidung aus dem Bauch heraus, aus dem Herzen. Wir schaffen das, ganz egal, was oder wer uns daran hindern will.
Und genau das macht Fotos gut. Nicht das perfekte Kleid oder die perfekte Location (obwohl beides hier wunderbar war). Sondern die echten Gefühle dahinter.
Und dann noch das: Ein Babybauchshooting steht schon im Kalender
Alexandra und Michael, ich freue mich so sehr für euch. Was als spontaner Heiratsantrag begann, ist heute eine wachsende Familie. Das Babybauchshooting steht bereits in meinem Kalender – und ich kann es kaum erwarten, dieses nächste Kapitel eures Lebens mit euch festzuhalten.
Danke, dass ihr mir vertraut habt – schon bevor Alexandra überhaupt von dem Plan wusste.

Du planst eine Hochzeit in Würzburg,der Region Taubertal oder woanders?
Als Hochzeitsfotograf aus dem Taubertal bin ich regelmäßig in Würzburg und Umgebung unterwegs – von der Festung Marienberg über die Residenz bis hin zu kleinen, versteckten Locations, die kaum jemand kennt. Ich nehme mir Zeit für euch, ich bin kein Fotograf der Massenhochzeiten, und mir liegt es am Herzen, echte Momente einzufangen – keine gestellten Posen, keine Stockfoto-Ästhetik.
Wenn ihr neugierig seid, schreibt mir einfach. Ich freue mich auf eure Geschichte.

